Archive for August, 2010

Aug 24 2010

Skifahren und Snowboarden

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Skifahren und Snowboarden gelten heutzutage als die beiden populärsten Wintersportarten. Kaum Einer der Zweiten und Dritten Generation hat sich noch nicht in einer der beiden Kategorien versucht.

Vor allem bei Jugendlichen beliebt ist das Snowboarden. Dabei steht der Fahrer seitlich auf einem “Brett”, welches er durch das Balancieren seines Körpergewichtes nach links oder rechts durch den Schnee bewegt. Die Füße sind dabei mit einer Bindung am Brett fixiert.

Als der Erfinder des Snowboards gilt gemeinhin der Österreicher Toni Lenhardt. Sein um 1900 erfundener “Monogleiter”, ein einfaches Brett, mit dem er duch den Schnee zu gleiten versuchte, gilt als Vorgänger des uns heute geläufigen Snowboards. Dieses allerdings noch schwerstens zu händelnde Brett wurde einige Jahre später vom sogenannten “Snurfer” überholt, ein Plastikbrett, das die Fortbewegung auf dem Schnee nach der Idee des Surfens einfacher machte. Jake Burton – sein Name ist heute zu einer Kultmarke bei den Snowboardbegeisterten avanciert – hatte schließlich in den 70er Jahren die Idee, Schnallen auf dem Brett zu befestigen, die nun für höhere Stabilität und größere Bewegungsfreiheit sorgten.

Mittlerweile ist das Snowboarden längst als olympische Sportart bei den Winterspielen vertreten. Seit 1995 lässt das Interantionale Olympische Komitee den Sport diesbezüglich in verschiedenen Disziplinen zu.

Auch das Skifahren, vor allem Abfahrtsski, ist bei der jüngeren Generation beliebt. Daneben zieht es im Gegensatz zum Snowboarden aber auch zahlreiche Erwachsene an. Allgemein gleitet man beim Skifahren auf zwei an den Füßen befestigten Brettern durch den Schnee. Seinen Ursprung findet der Sport Mitte des 19. Jahrhunderts in Norwegen. Ca. 100 Jahre später wird Skifahren dann für ein breites Publikum populär. Diese Beliebtheit hat der Sport bis heute nicht eingebüßt: Die zahlreichen, zur Saison häufig überfüllten Skigebiete sprechen für sich.

Beim Abfahrtsski, auch Ski Alpin genannt, bezwingt der Sportler eine abfallende Strecke im stetigen Wechsel der Richtung. Die dabei entstehende Geschwindigkeit dient ihm als Antrieb. Im Gegensatz zum Langlaufski wird diese Disziplin häufig zu einer sehr temporeichen, was jedoch eine höhere Unfallgefahr in sich birgt.

Beim sogenannten Langlauf befindet sich der Skifahrer auf relativ gerader Strecke. Durch die Ausführung einer leichten Pendelbewegung erhält er einen anhaltenden Schwung, mit Hilfe dessen er sich fortbewegen kann. Die Form der Skier ist, vergleicht man sie mit derjenigen der Abfahrtsskier, wesentlich länger und schmaler.

Das Skifahren als “Kultur” bringt nach dem Sport auch den anschließenden Hüttengaudi mit sich: Das gemeinsame ausgiebige Essen nach einem sportlichen Tag sowie das Feiern dürfen sicherlich auch nicht fehlen.

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Aug 24 2010

Rennräder

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Ein Rennrad ist für Anfänger nicht einfach: Neben der gestreckten Geometrie und der harten Auslegung kommen zu Beginn des Trainings meist Zweifel. Daher sollte man anfangs nicht übertreiben. Gerade wer in der Vergangenheit nur wenig Rad gefahren ist oder gar nur auf einem Elektrofahrrad (Pedelecs) unterwegs war, sollte zu Beginn vorsichtig sein. Wie bei anderen Fahrradtypen entscheidet beim Kauf eines Rennrades die Rahmengröße und die Geometrie über die Freude am Rennrad. Einige Räder sind für längere Touren und Touristikfahrten ausgelegt, weil sie ein kurzes Oberrohr und eine aufrechte Sitzposition haben. Rennräder für schnelle Trainingseinheiten oder sogar für Radrennen sind die sogenannten Allrounder. Mit einem langen Oberrohr und einer flachen Lenkerposition sitzt man gebeugt windschnittig auf dem Rad und hat optimalen Pedaldruck. Die Rückenmuskulatur muss aber ordentlich trainiert sein, um diese Fahrten auszuhalten. Und dann natürlich die “Rennmaschinen”, die speziell für Zeitfahrer und Triathleten gebaut werden. Der extrem flacher Lenker mit Armauflage, sowie das langes Oberrohr mit seiner hohen Sattelposition sorgen für maximale Geschwindigkeit. Neben den muskulären Problemen im Rückenbereich kommt bei diesen Renn-Rädern noch der erhöhte Druck auf das Gesäß und die Oberschenkel dazu. Durch die hohe und nach vorne geneigte Sattelposition kann das Gewicht nicht ganz auf dem Sattel lasten und verlagert sich in die Beine.

Bei der Ermittlung der passenden Rahmengröße kann ein Fachhändler vor Ort oder ein Größenrechner im Internet weiterhelfen. Mit wenigen Maßen des Körpers lässt sich die optimale Rahmengröße bestimmen. Idealerweise im amerikanischen Zollmaß und im europäischen Metermaß. Wer nur Zollangaben hat, kann alternativ den Zollwert auch mit 2,54 multiplizieren.
Besonders die Ausstattung des Rennrades ist für den Spaß maßgeblich. Für den Einsteiger genügt die unterste Gruppe der einschlägigen japanischen, amerikanischen oder italienischen Hersteller. Man sollte aber darauf achten, dass Komponenten untereinander nicht gemixt werden, denn die Komponentengruppen sind aufeinander abgestimmt.

Vorsicht sollte man wallten lassen, wenn ein Händler sich auf das Schaltwerk konzentriert und minderwertige Komponenten mit einem Top-Schaltwerk kombiniert und das Rad für sehr teures Geld verkauft. Besser ist da eine ausgewogene Ausstattung, die langfristig Freude bietet.

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Aug 24 2010

Radfahren

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Wissenswertes und allgemeine Informationen über moderne Fahrräder

Ob nun Drahtesel oder Velo: Das Fahrrad hat weltweit verschiedene Bezeichnungen. Der Aufbau eines Fahrrades ist hingegen weltweit einheitlich. Das Vorder- und Hinterrad eines Fahrrades wird durch Tretbewegungen mithilfe von Pedalen fortbewegt. Je schneller der Einzelne in die Pedalen tritt, umso schneller wird sich das Fahrrad letztlich fortbewegen.
Die Auswahl an Fahrrädern ist heutzutage entsprechend der Beliebtheit des Radfahrens hierzulande reichlich. Mountainbikes sind vor allem für den Einsatz in unwegsamem Gelände konzipiert, während Rennräder vorwiegend auf Straßenuntergrund zum Einsatz kommen sollten. Eine Kombination aus beidem bietet hingegen ein Trekkingrad an. Das Citybike letztlich ist vor allem für die Fortbewegung im normalen Straßenverkehr empfehlenswert.
Heutzutage fungiert Radfahren jedoch nicht nur als Mittel der Fortbewegung. Mittlerweile hat ein Fahrrad oftmals den Status eines Sportgerätes.

Faszination Fahrradfahren – Eine Sportart für jedermann

Kaum eine andere Sportart ist in Deutschland derart beliebt wie das Fahrradfahren. Wer sich vor seinem Fahrradkauf einen Ratgeber für Fahrräder angeschaut hat und umfassende Informationen über sein Wunschfahrrad eingeholt hat, wird auch beim Kauf nicht enttäuscht werden. Radfahren bedeutet für viele Personen somit viel mehr als die umweltfreundliche Fortbewegung von A nach B. Radfahren ist vielmehr eine Möglichkeit der sportlichen Betätigung, bei der eine Vielzahl an Muskeln im Körper des Menschen angesprochen und trainiert werden können. Radfahren ist im Allgemeinen als besonders schonend für Gelenke und Knochen zu bezeichnen, sodass sich Radfahren optimal zur Gewichtsreduktion anbietet. Insbesondere Personen, die unter extrem hohem Gewicht leiden und an Gewicht verlieren möchten, sollten daher auf das Radfahren nicht verzichten.

Radfahren als professionelle Sportart in Deutschland und weltweit

Radfahren begeistert jedoch nicht nur als Hobbysportart. Auch die professionelle Ausübung des Radfahrens ist in Deutschland ungebrochen beliebt und gehört neben Fußball und Tennis zu den verbreitetsten Sportarten überhaupt.
Deutsche Spitzensportler im Bereich des Straßenradfahrens wie Erik Zabel oder Jan Ullrich konnten die Beliebtheit des Radfahrens in den letzten Jahren noch zusätzlich steigern. Viele Radsportveranstaltungen, die in Deutschland ausgetragen werden (Man denke hierbei beispielsweise an das Event „Rund um den Henniger Turm“) sind weltweit Anziehungspunkt für Spitzenradfahrer aus aller Herren Länder.

Doch auch im Bereich des Mountainbikings kann Deutschland auf eine lange Tradition zurückblicken und ist oftmals Austragungsort verschiedener Events, die Spitzensportler aus der ganzen Welt nach Deutschland locken. Eine entsprechende Schutzausrüstung gehört hierbei zum Standard für jeden ambitionierten Radfahrer. Insbesondere das Tragen eines Helms ist empfohlen und verbreitet sich unter Radsportfreunden zunehmend. Hierdurch ist der Kopf des Radfahrers im Falle eines Sturzes optimal geschützt, was im Ernstfall schwere Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich vermeiden kann.Radfahren

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Aug 24 2010

Nordic Walking

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Das Nordic Walking ist ein heutiger Trendsport, der seinen Ursprung in den USA hat. So suchten vor etwa 20 Jahren Skilangläufer nach Möglichkeiten, auch im Sommer effektiv trainieren zu können. Dabei fingen sie irgendwann an, im Sommer mit Stecken ausgestattet schnell Steigungen zu erklimmen. Heute ist Nordic Walking mehr als nur eine sommerliche Trainingsform für Skilangläufer, sondern ein wahrer Breitensport für Menschen jeden Alters. Doch was ist bei einem Einstieg in das Nordic Walking zu beachten?

Zunächst einmal sollte die richtige Ausrüstung eingesetzt werden. Im Falle des Nordic Walking wäre dies ein entsprechendes Schuhwerk und hochwertige Stecken. Letztere zeichnen sich durch ein niedriges Eigengewicht und ideale Schwungeigenschaften aus, sodass eine korrekte Erlernung der Technik leicht fällt. Eben dieser, der Technik, kommt beim Nordic Walking eine Schlüsselrolle zu. So können häufig Anfänger angetroffen werden, deren Nordic Walking Stil eher ein an Spazierengehen erinnert. Stattdessen sollte die dynamische Bewegungsweise gelernt und verinnerlicht werden. Aber auch gesundheitliche Aspekte, beispielsweise eine gerade und aufrechte Haltung, sollten dem eigenen Körper willen nicht vernachlässigt werden. Des Weiteren handelt es sich bei Nordic Walking natürlich um einen klassischen Individualsport. So kann theoretisch jederzeit ein individuelles Training erfolgen. In diesem Zusammenhang macht aber auch das Beitreten in eine der zahlreichen Nordic Walking Gruppen und Verbände Sinn. So erhöht sich hierdurch einerseits die Motivation, regelmäßig und angemessen zu trainieren. Daneben erhält dieser Individualsport aber auch eine soziale Komponente, die vielen Mensch schlicht Freude bereitet und eine Bereicherung für das eigene Leben darstellt. Darüber hinaus wird das Nordic Walking häufig unterschätzt. Viele Menschen denken, es handele sich hier nur um eine Form des Wanderns, die lediglich modischer und moderner ist. In der Realität stellt diese Bewegungsform aber weitaus höhere Ansprüche an den menschlichen Organismus. Menschen, die keinerlei solcher Belastungen gewohnt sind, sollten sich deshalb einem Gesundheitscheck unterziehen, bevor in das Training eingestiegen wird. Wie jede andere Ausdauersportart gehorcht Nordic Walking aber auch den allgemeinen und universellen Trainingsprinzipien. Ein Einsteiger sollte sich deshalb vor der eigenen Trainingsplanung mit diesen vertraut machen. So schreibt das Prinzip der progressiven Belastungssteigerung beispielsweise eine quasi herantastende Herangehensweise vor, nach welcher langsam angefangen wird, um sich dann nach individuellen Verbesserungen an Leistungsfortschritte anzupassen. Das Prinzip der Kontinuität stellt wiederum sicher, dass nur Nordic Walker Leistungssteigerungen erfahren werden, die mindestens zweimal die Woche einen Lauf absolvieren. Insgesamt ist Nordic Walking mehr als nur eine langsame Alternative zum Joggen. Es ist vielmehr eine interessante Trainingsform, die Menschen nahezu jeden Alters ein angepasstes Ausdauertraining erlaubt.

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Aug 24 2010

Karate

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Karate ist eine asiatische Kampfsportart. Der Begriff „Karate“ setzt sich aus den japanischen Wörtern „kara“ (=leer) und „te“ (=Hand) zusammen und bezieht sich darauf, dass Karate meist ohne Waffen ausgeübt wird. Ursprung der Sportart ist Indien. Der Legende nach kam der Mönch Daruma Taishi nach Japan und brachte den Kampfsport als Körperertüchtigung für Mönche mit.

Das heutige Karate hat seinen Ursprung auf der japanischen Insel Okinawa, wo im 15. Jahrhundert aufgrund eines Waffenverbots die Kampfkunst ohne eine Waffe von vielen Bürgern praktiziert wurde. Schnell erkannte man in Japan, dass die körperliche Ertüchtigung auch positiven auf die Charakterbildung wirkte. Vor allem der Meister Gichin Funakoshi tat sich dabei hervor. Er gilt als Begründer des heutigen Karates und stellte auch die zwanzig Verhaltensregeln, genannt Shoto-Niju-Kun, auf. Durch den Einsatz von Funakoshi wurde Karate Anfang des 20. Jahrhunderts zur Schulsportart. Später verbreitete sich die Sportart weltweit und erreichte auch unter westlichen Sportlern große Beliebtheit.

Heute gibt es vier Karate-Stilrichtungen: Gōjū-ryū, Shitō-ryū, Wadō-ryū und Shotokan. Gōjū-ryū bedeutet „harter und weicher Stil“ und beschreibt ein Karate, das „hart“ und „weich“ vereint. Auf harte Angriffe erfolgen weiche Abwehrbewegungen. Es stammt aus Okinawa und ist ein Stil der Naha-Schule. Die Stilrichtung Shitō-ryū stammt aus Osaka. Dieser Stil zeichnet sich durch weiche Bewegungen aus. Zudem bestehen im Shitō-ryū fast 60 Technikkombinationen, die sogenannten „kata“. Eine weitere Stilrichtung ist Wadō-ryū. Es verbindet das ursprüngliche Karate mit den Grundtechniken des Kampfsports Jiu Jiutsu. Es gilt als minimalistischer Stil, der zum Ziel hat keine überflüssigen Bewegungen, Techniken oder Kraftanstrengungen zu tätigen. Der vierte Stil ist der Shotokan, die wohl bekannteste Richtung des Karate. Begründer dieses Stils ist Gichin Funakoshi, dessen Spitzname Shoto war. Der Shotokan lehrt 26 Katas und ist gekennzeichnet durch einen tiefen Stand des Karateka.

Heute wird Karate oft als Wettkampfsport getätigt. Dennoch gibt es im Karate noch philosophische Hierarchien. So wird der Lehrer mit „Sensei“ angesprochen und die Schüler heißen „Sempai“ und „Kohai“. In dieser Struktur wird die enorme Bedeutung von Respekt deutlich.
Karateka sind in weißer Hose, der „zubon“, und weißer Jacke, der „uwagi“, gekleidet. Beides wird mit einem weißen Gürtel, dem „obi“, zusammengehalten. Während ehemals keine Unterschiede in Gürtelfarben und Graden gemacht wurde, gibt es mittlerweile im Karate, wie auch im Judo, verschiedene Gürtelfarben für die unterschiedlichen Grade. Es gibt 10 Grade, wobei der schwarze Gürtel den höchsten Grad darstellt. Die unterschiedlichen Grade werden durch das Ablegen von Prüfungen erlangt.

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Aug 24 2010

Judo

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Judo ist eine Kampfsportart, die ihren Ursprung in Japan hat. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde Judo vom japanischen Professor Jigoro Kano entwickelt. Übersetzt bedeutet Judo „sanfter Weg“. Dieser Name hat sich frühzeitig aus dem Hauptprinzip „Siegen oder Nachgeben“ abgeleitet. Dabei soll der Gegner im Zweikampf mit Hilfe von verschiedenen Techniken zwar besiegt, aber unter keinen Umständen verletzt werden. Dies geschieht vor allem durch das optimale Nutzen der vorhandenen Energie, die reine Kraft tritt dagegen bei dieser Sportart in den Hintergrund. Judo kann sowohl als Fitness-Training, als Selbstverteidigung im Alltag, zur Therapie in zahlreichen sozialen Bereichen oder seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch vermehrt als reiner Wettkampfsport ausgeübt werden. Inzwischen wird Judo weltweit in mehr als 150 Ländern betrieben und ist damit die am weitesten verbreitete Kampfsportart der Welt. Seit den Olympischen Spielen 1972 in München gehört Judo zum festen Pr!
ogramm der Olympischen Sommerspiele.

Gegenseitiges Helfen und Respekt vor dem Gegner

Eine äußerst wichtige Säule beim Judo ist traditionell das Prinzip des gegenseitigen Helfens und Verstehens für das beiderseitige Wohlergehen. Respekt und Verantwortung stehen ebenso im Vordergrund wie das optimale Zusammenspiel von Körper und Geist. So ist Judo vor allem auch ein wichtiges Erziehungssystem für jeden Einzelnen. Judotechniken können in vier Gruppen unterteilt werden: Wurftechniken, Grifftechniken, Schlagtechniken und Falltechniken. Da Japan die Wiege des Judos ist, sind alle Techniken und Begriffe innerhalb der Sportart in japanischer Sprache. Neben den verschiedenen Kampftechniken stehen im Judo-Training auch die Vermittlung der japanischen Traditionen im Vordergrund.

Leistungsgrade beim Judo

Um die Judoka nach ihrem Grad des Leistungsstandes zu unterscheiden, gibt es verschiedenfarbige Gürtel. Dabei werden Schüler- und Meister-Grade (Dan) unterschieden. Anfänger tragen immer einen weißen Gürtel, den sogenannten 9. Kyu. Je mehr Fähigkeiten der Judoka hat, desto dunkler wird der Gürtel. Dabei muss für jeden neuen Gürtel eine Prüfung abgelegt werden. Die Schüler-Grade reichen bis zum braunen Gürtel, dem sogenannten 1. Kyu. Danach folgen die Meistergrade vom 1. bis 10. Dan. Um im Leistungssport Chancengleichheit zu gewährleisten, wird sowohl bei Frauen als auch bei Männern in verschiedenen Gewichtsklassen gekämpft. Traditionell tragen Judoka einen sogenannten Judo-Gi – eine weiße knöchellange Baumwollhose und eine dazugehörige strapazierfähige weiße Baumwolljacke mit weiten Armen. Diese wird mit dem Gürtel zugebunden.

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Aug 24 2010

Jogging

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Beim Joggen handelt es sich um ein lockeres Laufen, welches über Mitteldistanzen erfolgt. In Sachen Laufgeschwindigkeit ist Joggen allerdings ein breit gestreuter Begriff. Es bewegt sich aber in etwa zwischen der Lauf- und Trabgeschwindigkeit des jeweiligen Sportlers. Der große Vorteil des Joggens liegt auf der Hand. So werden hierzu kaum Materialien benötigt. Die einzige essentielle Voraussetzung ist das Besitzen eines Paars Laufschuhe. Diese sollten dann aber qualitativ hochwertig und deshalb in der Regel auch teurer sein. Letztlich schützen diese den Fuß vor Überlastung und Dämpfen das Aufkommen des Körpers ab, was insbesondere beim Laufen auf Asphalt wichtig ist. Darüber hinaus wird nichts benötigt. Theoretisch können aber selbst die Laufschuhe weggelassen werden. So zeichnen sich derzeit Barfusslauftrends ab, nach welchen komplett auf ein Schuhwerk verzichtet wird. Derartige Läufe sollten aber nur auf weichem Untergrund, also beispielsweise einer Wiese oder Waldboden, durchgeführt werden. Aber auch in Sachen Streckenverlauf ist ein Jogger komplett flexibel. Natürlich werden Waldwege oder Fußgängerwege vorgezogen. Nichtsdestotrotz kann ein Jogger auch direkt von der Haustüre aus starten, egal ob er auf dem Dorf mitten in der Natur oder im Zentrum einer Millionenmetropole wohnt. Eben diese zwei Aspekte, das kaum benötigte Equipment und die flexible Streckenwahl, sind die zentralen Vorteile des Joggens. So ist diese Sportart kaum mit Aufwand verbunden. Daneben erlaubt sie dem Sportler aber auch das leichte Einhalten des Trainingsprinzips der regelmäßigen und individualisierten Belastung. Die Regelmäßigkeit ist gewährleistet, da theoretisch zu jeder freien Stunde zu einem Lauf gestartet werden kann. Die Individualität der Belastung resultiert aus der freien Streckenwahl und der gewünschten Laufdauer. So kann beispielsweise auf den nächstgelegenen Berg gejoggt oder schlicht der Rundwanderweg um einen See gewählt werden. Leider leidet beim Joggen oftmals die eigene Motivation, da es keine vorgegebenen Termine oder Trainingspläne gibt. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, sich deshalb Trainingspartner zu suchen, die sich etwa im gleichen Leistungsniveau bewegen. So kann man sich mehrmals wöchentlich zu einem Lauf verabreden, wodurch man auch im Falle eines Motivationstiefs gezwungen ist, das eigene Trainingspensum zu erfüllen. Motivierend dürfte dabei aber auch wirken, dass es sich beim Joggen um eine extrem gesunde Sportart handelt, die sich für Menschen fast jeden Alters eignet. So kommt es vor allem zur Ausbildung einer erhöhten Grundlagenausdauer, was dem gesamten Kreislaufsystem nutzt und das Risiko vieler Krankheiten senkt. Trotzdem stellt Joggen unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Gefahr für den eigenen Kreislauf und Bewegungsapparat dar. Sollte man deshalb über 40 oder übergewichtig sein, so empfiehlt sich eine Untersuchung beim Arzt, bevor mit diesem Hobby begonnen wird.

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Aug 24 2010

Fußball

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Fußball ist eine klassische Team- und Ballsportart, die bereits auf eine über 3000 jährige Geschichte zurückblicken kann. So wurde bereits circa 1000 v. Chr. in China ein Ballspiel namens Tsu Chu gespielt. Bei diesem ging es darum, einen geflochtenen Ball möglichst lange in der Luft zu halten, wobei sich die Gruppe von Spielern im Kreis aufstellte. Aber auch die Mayas und Azteken praktizierten dem Fußball ähnliche Spielformen, wenn auch der Spielball häufig der Kopf besiegter Feinde gewesen sein soll. Im Laufe der Jahrtausende kam es dann zu einer Ausprägung zahlreicher Spielvarianten, welchen beispielsweise auch das Rugby zugehört. Die zentralen heutigen Fußballregeln wurden letztlich im England des späten 19. Jahrhunderts formuliert, weshalb England zurecht auch das Mutterland des Fußballs genannt wird. Doch was macht die heutige Form des Fußballs aus?

Fußball ist ein sehr athletischer und schneller Sport. So wird zum einen die Sprint- und Reaktionsfähigkeit gefordert. Gleichzeitig muss ein guter Fußballspieler aber auch über eine ausreichende Grundlagenausdauer verfügen, um 90 Minuten gute Leistungen erzielen zu können. Letzteres wird auch durch das relativ große Spielfeld bedingt, welches circa 105 x 65 Meter beträgt und auf welchem sich die 22 Spieler frei bewegen dürfen. Nichtsdestotrotz ist die Trefferquote pro Spiel relativ gering. So fallen in Profispielen selten mehr als fünf Tore. Seine Attraktivität bezieht Fußball deshalb auch vor allem aus der Mischung aus Individual- und Teamtaktik. So muss der einzelne Zweikämpfe bestehen, von denen es pro Spiel bis zu 300 geben kann. Daneben muss aber auch die gesamte Mannschaft als Einheit fungieren und effektiv vorgehen, um so die gegnerische Abwehr zu überwinden bzw. selbst eine effektive Abwehr zu garantieren.

Sollte man sich selbst zum Spielen von Fußball entscheiden, so sind in diesem Zusammenhang einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal existiert rund um die Sportart Fußball ein hoher Starkult und die oftmals bestehende Hoffnung, es selbst in die führenden Ligen Europas zu schaffen. Ein solches Unterfangen ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn bereits im Grundschulalter hart trainiert wird und eine entsprechende genetische Disposition vorliegt. Des Weiteren sollte im Falle des Wunsches Fußball zu spielen stets einem Verein beigetreten werden. Nur hier erlernt man auch die richtige Ausführung verschiedener Technikformen und verbessert die eigene Spielintelligenz. Letzteres ist die Fähigkeit, das persönliche taktische Verhalten vorteilhaft zu gestalten und gegnerische Manöver relativ früh richtig zu interpretieren´.

Insgesamt ist Fußball ein schneller und komplexer Mannschaftssport, für dessen Ausführung es nichtsdestotrotz kaum mehr als einem Ball und zwei Tore bedarf.

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Aug 24 2010

Was macht die Faszination Boxsport aus?

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Boxen ist eine Kampfsportart, bei der zwei Kontrahenten aus ein und derselben Gewichtsklasse in einem quadratischen, von Seilen umspannten, Ring mit 20 Fuß (6,10 Meter) Kantenlänge aufeinander treffen. Gekämpft wird mit behandschuhten Fäusten, unter Befolgung von festen Regeln und unter der Leitung eines Schiedsrichters. Diese trockene Beschreibung alleine ist kaum in der Lage die unmittelbare Faszination, die der Boxsport seit Jahrzehnten, historisch betrachtet sogar seit Jahrhunderten, auf die Menschen ausübt, adäquat zu beschreiben. Faszinierend ist an einem Boxkampf wohl vor allem die archaische Duell-Situation, der Kampf Mann gegen Mann, heute mittlerweile ja auch sehr erfolgreich Frau gegen Frau. Auch wenn heute viele Boxkämpfe über die volle Rundendistanz gehen, so übt der “Knock-Out”, also der K.O. doch nach wie vor eine große Faszination auf Boxfans und neutrale Beobachter aus. Es gibt schließlich kaum eine Sportart, wo sich die Überlegenheit des Siegers so drastisch und unter Umständen auch blutig manifestieren kann. Geradezu mythisch verklärt wurde die Sportart Boxen vor allem durch einen Mann, den Schwergewichtsboxer Muhammad Ali natürlich. Seine Karriere, seine Kämpfe, seine zahlreichen Comebacks und nicht zuletzt seine schwere Krankheit machen ihn schon zu Lebzeiten zur hoch verehrten lebenden Legende.

Boxen in Deutschland – ein Blick zurück

Mit der weltweit so verbreiteten Mannschaftssportart Fussball und der immer wieder faszinierenden Einzelsportart Boxen kommen tatsächlich zwei bedeutende Weltsportarten aus dem vielzitierten “Mutterland des Sports”, nämlich aus England beziehungsweise Großbritannien. Die Geschichte des offiziellen und vereinsmäßig organisierten Boxens in Deutschland ist hingegen ein ganzes Stück jünger und beginnt erst im Jahre 1918. Ungefähr seit dem Jahre 1912 gab es allerdings schon erste deutsche Boxer, die allerdings in der Illegalität und in Hinterhöfen ihrer sportlichen Leidenschaft nachgehen mussten, denn die Sportart Faustkampf war in Deutschland lange Jahrzehnte komplett verboten. Erst 1918 wurde dieses Gesetz, unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges, endlich aufgehoben. Wenig später, im Jahre 1920, wurde bereits der erste deutsche Boxverband gegründet und der allererste Kampf um die deutsche Meisterschaft ausgetragen. In den folgenden Jahren bis 1936 entwickelte sich in Deutschland ein regelrechter Boom des Boxens, der in den Erfolgen bei den Olympischen Sommerspielen von Berlin gipfelte. Im selben Jahr kämpfte die deutsche Box-Legende Max Schmeling um den WM-Titel gegen den US-Champion Joe Louis und konnte diesen auch besiegen, natürlich standesgemäß durch Knock-Out in der letzten Runde.

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Aug 24 2010

USA-Nationalmannschaft

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Mittlerweile zählt die USA im Raum Nord-und Mittelamerika zu den größten Favoriten. Mit Mexiko, die die CONCACAF-Meisterschaften, den Gold-Cup, regelrecht dominierten, sind die USA seit Jahrzehnten auf Augenhöhe. Gleich bei der allerersten WM von 1930 überraschten die US-Boys völlig. Nach dem Gruppensieg stürmte das Team bis in das Halbfinale und wurde nach einem 1:6 gegen Argentinien letztendlich Vierter. Das bisher beste erzielte Resultat in acht WM-Endrunden-Teilnahmen kam 2002 in Japan und in Südkorea zustande. Zum Auftakt wurde Portugal überraschend mit 3:2 geschlagen, gegen Gastgeber Südkorea erreichte man ein achtbares 1:1. Erst im abschließenden Gruppenspiel verlor man gegen Polen mit 1:3. Im prestigeträchtigen Achtelfinal-Duell gegen Mexiko setzte man sich mit 2:0 durch, im Viertelfinale war dann mit einem 0:1 gegen Deutschland Endstation. Bei der WM 2006 in Deutschland beendeten die USA die Gruppe E mit Italien, mit Tschechien und mit Ghana mit nur einem Zähler auf den letzten Platz. Auf Konföderationen-Ebene haben sich Vereinigten Staaten viermal – 1991, 2002, 2005 und 2007 – in der Heimat den Triumph geholt. Bei der bislang letzten Ausgabe in der Heimat gab es 2009 im Endspiel eine 0:5-Pleite gegen Mexiko. Zu einen der größten Erfolgen zählt das Erreichen des diesjährigen Konföderationen-Pokal-Finales von 2009 in Südafrika: Dort scheiterte man am Titelverteidiger Brasilien im Endspiel nach einer 2:0-Pausenführung mit 2:3.

USA Trainer

Bob Bradley arbeitet seit dem 8. Dezember 2006 als Teamchef der USA-Nationalmannschaft. Der 51-jährige, der seine Trainerkarriere 1981 im Alter von 23 Jahren begonnen hat, hat von 2006 bis 2007 auch die U23-Auswahl betreut. In der USA-Profiliga, in der Major Soccer League, hat Bradley als Cheftrainer in chronologischer Reihenfolge für die Chicago Fire, für die MetroStars (heute Red Bulls New York, USA) sowie für die Chivas USA in Los Angeles gearbeitet. Bradleys Sohn Michael steht seit dem Sommer 2008 beim deutschen Bundesliga-Erstligisten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag.

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