Mar
10
2011
Oft hört man in der Allgemeinheit die Menschen schlecht über Fußballspieler oder den Sport allgemein reden. Die Meinung, dass Fußballspielen kein echter Beruf ist, ist wirklich an den Haaren herbeigezogen. Was die professionellen Fußballstars in fast jedem Spiel leisten, ist unglaublich. Ich spiele z.B. selbst gern Fußball und kann über einige Spielzüge der “großen” Stars nur staunen. Wer selbst 90 Minuten gerannt ist kann nachvollziehen, was die Spieler (natürlich nicht in jedem Spiel) leisten. Und vor der Flimmerkiste sehen Traumpässe so einfach aus, auf dem Platz merkt man dann sehr schnell, wie sehr die Übersicht flöten geht, insbesondere wenn sich der gegnerische Abwehrspieler nähert und man den Ball loswerden will. Das ist gar nicht so einfach, vor allem bei solchen Profis.
Mar
10
2011
Mit Sicherheit ist Fußball nicht die Ursache für Hooligans. Ich würde mir wünschen, es wären jedesmal Hooligans. In diesem Fall könnte ich dann vielleicht vorher abschätzen, daß ich jetzt vielleicht besser meine Klappe halten sollte. Aber oft ist es der “normale” Fan, meist mit anderen in einer Gruppe. Man kann nur erahnen, wieviel Bier schon geflossen ist. Auf jeden Fall darf man sie weder direkt ansprechen, noch darf man sie einfach ignorieren. In irgendeiner Form muß man reagieren, ansonsten verhält man sich provokativ. Und Verzeihung… Ich habe im Normalfall ein Kind von inzwischen 4 Jahren dabei und ich möchte nicht um Leib und Leben dieses Kindes fürchten müssen.
Die besten Augenblicke sind Besuche auf dem Hamburger Dom. Fährt man zum falschen Zeitpunkt, sitzt man in der Bahn zwischen diversen 100ten von dieser Sorte. Das Aggressionspotential liegt dabei zwischen 0 und 100 Prozent. Meist ist aber “der Hooligan” nicht in diesen Gruppen dabei oder aber selten. Komischerweise habe ich mit Hools noch nie Probleme gehabt. Ich kann schon verstehen, warum manche Eltern in manchen Gegenden ihre Kinder lieber bei sich zuhause haben, am PC Online Spiele (Farmerama.de usw, irgendwas, was nicht aufs Gemüt schlägt) spielen oder so etwas. Berlin Kreuzberg würde ich auch sehr vorsichtig sein, wo ich mein Kind hinlasse.
Aug
24
2010
Fußball ist eine klassische Team- und Ballsportart, die bereits auf eine über 3000 jährige Geschichte zurückblicken kann. So wurde bereits circa 1000 v. Chr. in China ein Ballspiel namens Tsu Chu gespielt. Bei diesem ging es darum, einen geflochtenen Ball möglichst lange in der Luft zu halten, wobei sich die Gruppe von Spielern im Kreis aufstellte. Aber auch die Mayas und Azteken praktizierten dem Fußball ähnliche Spielformen, wenn auch der Spielball häufig der Kopf besiegter Feinde gewesen sein soll. Im Laufe der Jahrtausende kam es dann zu einer Ausprägung zahlreicher Spielvarianten, welchen beispielsweise auch das Rugby zugehört. Die zentralen heutigen Fußballregeln wurden letztlich im England des späten 19. Jahrhunderts formuliert, weshalb England zurecht auch das Mutterland des Fußballs genannt wird. Doch was macht die heutige Form des Fußballs aus?
Fußball ist ein sehr athletischer und schneller Sport. So wird zum einen die Sprint- und Reaktionsfähigkeit gefordert. Gleichzeitig muss ein guter Fußballspieler aber auch über eine ausreichende Grundlagenausdauer verfügen, um 90 Minuten gute Leistungen erzielen zu können. Letzteres wird auch durch das relativ große Spielfeld bedingt, welches circa 105 x 65 Meter beträgt und auf welchem sich die 22 Spieler frei bewegen dürfen. Nichtsdestotrotz ist die Trefferquote pro Spiel relativ gering. So fallen in Profispielen selten mehr als fünf Tore. Seine Attraktivität bezieht Fußball deshalb auch vor allem aus der Mischung aus Individual- und Teamtaktik. So muss der einzelne Zweikämpfe bestehen, von denen es pro Spiel bis zu 300 geben kann. Daneben muss aber auch die gesamte Mannschaft als Einheit fungieren und effektiv vorgehen, um so die gegnerische Abwehr zu überwinden bzw. selbst eine effektive Abwehr zu garantieren.
Sollte man sich selbst zum Spielen von Fußball entscheiden, so sind in diesem Zusammenhang einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal existiert rund um die Sportart Fußball ein hoher Starkult und die oftmals bestehende Hoffnung, es selbst in die führenden Ligen Europas zu schaffen. Ein solches Unterfangen ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn bereits im Grundschulalter hart trainiert wird und eine entsprechende genetische Disposition vorliegt. Des Weiteren sollte im Falle des Wunsches Fußball zu spielen stets einem Verein beigetreten werden. Nur hier erlernt man auch die richtige Ausführung verschiedener Technikformen und verbessert die eigene Spielintelligenz. Letzteres ist die Fähigkeit, das persönliche taktische Verhalten vorteilhaft zu gestalten und gegnerische Manöver relativ früh richtig zu interpretieren´.
Insgesamt ist Fußball ein schneller und komplexer Mannschaftssport, für dessen Ausführung es nichtsdestotrotz kaum mehr als einem Ball und zwei Tore bedarf.