Aug
24
2010
Ein Rennrad ist für Anfänger nicht einfach: Neben der gestreckten Geometrie und der harten Auslegung kommen zu Beginn des Trainings meist Zweifel. Daher sollte man anfangs nicht übertreiben. Gerade wer in der Vergangenheit nur wenig Rad gefahren ist oder gar nur auf einem Elektrofahrrad (Pedelecs) unterwegs war, sollte zu Beginn vorsichtig sein. Wie bei anderen Fahrradtypen entscheidet beim Kauf eines Rennrades die Rahmengröße und die Geometrie über die Freude am Rennrad. Einige Räder sind für längere Touren und Touristikfahrten ausgelegt, weil sie ein kurzes Oberrohr und eine aufrechte Sitzposition haben. Rennräder für schnelle Trainingseinheiten oder sogar für Radrennen sind die sogenannten Allrounder. Mit einem langen Oberrohr und einer flachen Lenkerposition sitzt man gebeugt windschnittig auf dem Rad und hat optimalen Pedaldruck. Die Rückenmuskulatur muss aber ordentlich trainiert sein, um diese Fahrten auszuhalten. Und dann natürlich die “Rennmaschinen”, die speziell für Zeitfahrer und Triathleten gebaut werden. Der extrem flacher Lenker mit Armauflage, sowie das langes Oberrohr mit seiner hohen Sattelposition sorgen für maximale Geschwindigkeit. Neben den muskulären Problemen im Rückenbereich kommt bei diesen Renn-Rädern noch der erhöhte Druck auf das Gesäß und die Oberschenkel dazu. Durch die hohe und nach vorne geneigte Sattelposition kann das Gewicht nicht ganz auf dem Sattel lasten und verlagert sich in die Beine.
Bei der Ermittlung der passenden Rahmengröße kann ein Fachhändler vor Ort oder ein Größenrechner im Internet weiterhelfen. Mit wenigen Maßen des Körpers lässt sich die optimale Rahmengröße bestimmen. Idealerweise im amerikanischen Zollmaß und im europäischen Metermaß. Wer nur Zollangaben hat, kann alternativ den Zollwert auch mit 2,54 multiplizieren.
Besonders die Ausstattung des Rennrades ist für den Spaß maßgeblich. Für den Einsteiger genügt die unterste Gruppe der einschlägigen japanischen, amerikanischen oder italienischen Hersteller. Man sollte aber darauf achten, dass Komponenten untereinander nicht gemixt werden, denn die Komponentengruppen sind aufeinander abgestimmt.
Vorsicht sollte man wallten lassen, wenn ein Händler sich auf das Schaltwerk konzentriert und minderwertige Komponenten mit einem Top-Schaltwerk kombiniert und das Rad für sehr teures Geld verkauft. Besser ist da eine ausgewogene Ausstattung, die langfristig Freude bietet.
Aug
24
2010
Wissenswertes und allgemeine Informationen über moderne Fahrräder
Ob nun Drahtesel oder Velo: Das Fahrrad hat weltweit verschiedene Bezeichnungen. Der Aufbau eines Fahrrades ist hingegen weltweit einheitlich. Das Vorder- und Hinterrad eines Fahrrades wird durch Tretbewegungen mithilfe von Pedalen fortbewegt. Je schneller der Einzelne in die Pedalen tritt, umso schneller wird sich das Fahrrad letztlich fortbewegen.
Die Auswahl an Fahrrädern ist heutzutage entsprechend der Beliebtheit des Radfahrens hierzulande reichlich. Mountainbikes sind vor allem für den Einsatz in unwegsamem Gelände konzipiert, während Rennräder vorwiegend auf Straßenuntergrund zum Einsatz kommen sollten. Eine Kombination aus beidem bietet hingegen ein Trekkingrad an. Das Citybike letztlich ist vor allem für die Fortbewegung im normalen Straßenverkehr empfehlenswert.
Heutzutage fungiert Radfahren jedoch nicht nur als Mittel der Fortbewegung. Mittlerweile hat ein Fahrrad oftmals den Status eines Sportgerätes.
Faszination Fahrradfahren – Eine Sportart für jedermann
Kaum eine andere Sportart ist in Deutschland derart beliebt wie das Fahrradfahren. Wer sich vor seinem Fahrradkauf einen Ratgeber für Fahrräder angeschaut hat und umfassende Informationen über sein Wunschfahrrad eingeholt hat, wird auch beim Kauf nicht enttäuscht werden. Radfahren bedeutet für viele Personen somit viel mehr als die umweltfreundliche Fortbewegung von A nach B. Radfahren ist vielmehr eine Möglichkeit der sportlichen Betätigung, bei der eine Vielzahl an Muskeln im Körper des Menschen angesprochen und trainiert werden können. Radfahren ist im Allgemeinen als besonders schonend für Gelenke und Knochen zu bezeichnen, sodass sich Radfahren optimal zur Gewichtsreduktion anbietet. Insbesondere Personen, die unter extrem hohem Gewicht leiden und an Gewicht verlieren möchten, sollten daher auf das Radfahren nicht verzichten.
Radfahren als professionelle Sportart in Deutschland und weltweit
Radfahren begeistert jedoch nicht nur als Hobbysportart. Auch die professionelle Ausübung des Radfahrens ist in Deutschland ungebrochen beliebt und gehört neben Fußball und Tennis zu den verbreitetsten Sportarten überhaupt.
Deutsche Spitzensportler im Bereich des Straßenradfahrens wie Erik Zabel oder Jan Ullrich konnten die Beliebtheit des Radfahrens in den letzten Jahren noch zusätzlich steigern. Viele Radsportveranstaltungen, die in Deutschland ausgetragen werden (Man denke hierbei beispielsweise an das Event „Rund um den Henniger Turm“) sind weltweit Anziehungspunkt für Spitzenradfahrer aus aller Herren Länder.
Doch auch im Bereich des Mountainbikings kann Deutschland auf eine lange Tradition zurückblicken und ist oftmals Austragungsort verschiedener Events, die Spitzensportler aus der ganzen Welt nach Deutschland locken. Eine entsprechende Schutzausrüstung gehört hierbei zum Standard für jeden ambitionierten Radfahrer. Insbesondere das Tragen eines Helms ist empfohlen und verbreitet sich unter Radsportfreunden zunehmend. Hierdurch ist der Kopf des Radfahrers im Falle eines Sturzes optimal geschützt, was im Ernstfall schwere Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich vermeiden kann.Radfahren