Aug 24

Jogging

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Beim Joggen handelt es sich um ein lockeres Laufen, welches über Mitteldistanzen erfolgt. In Sachen Laufgeschwindigkeit ist Joggen allerdings ein breit gestreuter Begriff. Es bewegt sich aber in etwa zwischen der Lauf- und Trabgeschwindigkeit des jeweiligen Sportlers. Der große Vorteil des Joggens liegt auf der Hand. So werden hierzu kaum Materialien benötigt. Die einzige essentielle Voraussetzung ist das Besitzen eines Paars Laufschuhe. Diese sollten dann aber qualitativ hochwertig und deshalb in der Regel auch teurer sein. Letztlich schützen diese den Fuß vor Überlastung und Dämpfen das Aufkommen des Körpers ab, was insbesondere beim Laufen auf Asphalt wichtig ist. Darüber hinaus wird nichts benötigt. Theoretisch können aber selbst die Laufschuhe weggelassen werden. So zeichnen sich derzeit Barfusslauftrends ab, nach welchen komplett auf ein Schuhwerk verzichtet wird. Derartige Läufe sollten aber nur auf weichem Untergrund, also beispielsweise einer Wiese oder Waldboden, durchgeführt werden. Aber auch in Sachen Streckenverlauf ist ein Jogger komplett flexibel. Natürlich werden Waldwege oder Fußgängerwege vorgezogen. Nichtsdestotrotz kann ein Jogger auch direkt von der Haustüre aus starten, egal ob er auf dem Dorf mitten in der Natur oder im Zentrum einer Millionenmetropole wohnt. Eben diese zwei Aspekte, das kaum benötigte Equipment und die flexible Streckenwahl, sind die zentralen Vorteile des Joggens. So ist diese Sportart kaum mit Aufwand verbunden. Daneben erlaubt sie dem Sportler aber auch das leichte Einhalten des Trainingsprinzips der regelmäßigen und individualisierten Belastung. Die Regelmäßigkeit ist gewährleistet, da theoretisch zu jeder freien Stunde zu einem Lauf gestartet werden kann. Die Individualität der Belastung resultiert aus der freien Streckenwahl und der gewünschten Laufdauer. So kann beispielsweise auf den nächstgelegenen Berg gejoggt oder schlicht der Rundwanderweg um einen See gewählt werden. Leider leidet beim Joggen oftmals die eigene Motivation, da es keine vorgegebenen Termine oder Trainingspläne gibt. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, sich deshalb Trainingspartner zu suchen, die sich etwa im gleichen Leistungsniveau bewegen. So kann man sich mehrmals wöchentlich zu einem Lauf verabreden, wodurch man auch im Falle eines Motivationstiefs gezwungen ist, das eigene Trainingspensum zu erfüllen. Motivierend dürfte dabei aber auch wirken, dass es sich beim Joggen um eine extrem gesunde Sportart handelt, die sich für Menschen fast jeden Alters eignet. So kommt es vor allem zur Ausbildung einer erhöhten Grundlagenausdauer, was dem gesamten Kreislaufsystem nutzt und das Risiko vieler Krankheiten senkt. Trotzdem stellt Joggen unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Gefahr für den eigenen Kreislauf und Bewegungsapparat dar. Sollte man deshalb über 40 oder übergewichtig sein, so empfiehlt sich eine Untersuchung beim Arzt, bevor mit diesem Hobby begonnen wird.

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Aug 24

Fußball

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Fußball ist eine klassische Team- und Ballsportart, die bereits auf eine über 3000 jährige Geschichte zurückblicken kann. So wurde bereits circa 1000 v. Chr. in China ein Ballspiel namens Tsu Chu gespielt. Bei diesem ging es darum, einen geflochtenen Ball möglichst lange in der Luft zu halten, wobei sich die Gruppe von Spielern im Kreis aufstellte. Aber auch die Mayas und Azteken praktizierten dem Fußball ähnliche Spielformen, wenn auch der Spielball häufig der Kopf besiegter Feinde gewesen sein soll. Im Laufe der Jahrtausende kam es dann zu einer Ausprägung zahlreicher Spielvarianten, welchen beispielsweise auch das Rugby zugehört. Die zentralen heutigen Fußballregeln wurden letztlich im England des späten 19. Jahrhunderts formuliert, weshalb England zurecht auch das Mutterland des Fußballs genannt wird. Doch was macht die heutige Form des Fußballs aus?

Fußball ist ein sehr athletischer und schneller Sport. So wird zum einen die Sprint- und Reaktionsfähigkeit gefordert. Gleichzeitig muss ein guter Fußballspieler aber auch über eine ausreichende Grundlagenausdauer verfügen, um 90 Minuten gute Leistungen erzielen zu können. Letzteres wird auch durch das relativ große Spielfeld bedingt, welches circa 105 x 65 Meter beträgt und auf welchem sich die 22 Spieler frei bewegen dürfen. Nichtsdestotrotz ist die Trefferquote pro Spiel relativ gering. So fallen in Profispielen selten mehr als fünf Tore. Seine Attraktivität bezieht Fußball deshalb auch vor allem aus der Mischung aus Individual- und Teamtaktik. So muss der einzelne Zweikämpfe bestehen, von denen es pro Spiel bis zu 300 geben kann. Daneben muss aber auch die gesamte Mannschaft als Einheit fungieren und effektiv vorgehen, um so die gegnerische Abwehr zu überwinden bzw. selbst eine effektive Abwehr zu garantieren.

Sollte man sich selbst zum Spielen von Fußball entscheiden, so sind in diesem Zusammenhang einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal existiert rund um die Sportart Fußball ein hoher Starkult und die oftmals bestehende Hoffnung, es selbst in die führenden Ligen Europas zu schaffen. Ein solches Unterfangen ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn bereits im Grundschulalter hart trainiert wird und eine entsprechende genetische Disposition vorliegt. Des Weiteren sollte im Falle des Wunsches Fußball zu spielen stets einem Verein beigetreten werden. Nur hier erlernt man auch die richtige Ausführung verschiedener Technikformen und verbessert die eigene Spielintelligenz. Letzteres ist die Fähigkeit, das persönliche taktische Verhalten vorteilhaft zu gestalten und gegnerische Manöver relativ früh richtig zu interpretieren´.

Insgesamt ist Fußball ein schneller und komplexer Mannschaftssport, für dessen Ausführung es nichtsdestotrotz kaum mehr als einem Ball und zwei Tore bedarf.

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Aug 24

Was macht die Faszination Boxsport aus?

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Boxen ist eine Kampfsportart, bei der zwei Kontrahenten aus ein und derselben Gewichtsklasse in einem quadratischen, von Seilen umspannten, Ring mit 20 Fuß (6,10 Meter) Kantenlänge aufeinander treffen. Gekämpft wird mit behandschuhten Fäusten, unter Befolgung von festen Regeln und unter der Leitung eines Schiedsrichters. Diese trockene Beschreibung alleine ist kaum in der Lage die unmittelbare Faszination, die der Boxsport seit Jahrzehnten, historisch betrachtet sogar seit Jahrhunderten, auf die Menschen ausübt, adäquat zu beschreiben. Faszinierend ist an einem Boxkampf wohl vor allem die archaische Duell-Situation, der Kampf Mann gegen Mann, heute mittlerweile ja auch sehr erfolgreich Frau gegen Frau. Auch wenn heute viele Boxkämpfe über die volle Rundendistanz gehen, so übt der “Knock-Out”, also der K.O. doch nach wie vor eine große Faszination auf Boxfans und neutrale Beobachter aus. Es gibt schließlich kaum eine Sportart, wo sich die Überlegenheit des Siegers so drastisch und unter Umständen auch blutig manifestieren kann. Geradezu mythisch verklärt wurde die Sportart Boxen vor allem durch einen Mann, den Schwergewichtsboxer Muhammad Ali natürlich. Seine Karriere, seine Kämpfe, seine zahlreichen Comebacks und nicht zuletzt seine schwere Krankheit machen ihn schon zu Lebzeiten zur hoch verehrten lebenden Legende.

Boxen in Deutschland – ein Blick zurück

Mit der weltweit so verbreiteten Mannschaftssportart Fussball und der immer wieder faszinierenden Einzelsportart Boxen kommen tatsächlich zwei bedeutende Weltsportarten aus dem vielzitierten “Mutterland des Sports”, nämlich aus England beziehungsweise Großbritannien. Die Geschichte des offiziellen und vereinsmäßig organisierten Boxens in Deutschland ist hingegen ein ganzes Stück jünger und beginnt erst im Jahre 1918. Ungefähr seit dem Jahre 1912 gab es allerdings schon erste deutsche Boxer, die allerdings in der Illegalität und in Hinterhöfen ihrer sportlichen Leidenschaft nachgehen mussten, denn die Sportart Faustkampf war in Deutschland lange Jahrzehnte komplett verboten. Erst 1918 wurde dieses Gesetz, unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges, endlich aufgehoben. Wenig später, im Jahre 1920, wurde bereits der erste deutsche Boxverband gegründet und der allererste Kampf um die deutsche Meisterschaft ausgetragen. In den folgenden Jahren bis 1936 entwickelte sich in Deutschland ein regelrechter Boom des Boxens, der in den Erfolgen bei den Olympischen Sommerspielen von Berlin gipfelte. Im selben Jahr kämpfte die deutsche Box-Legende Max Schmeling um den WM-Titel gegen den US-Champion Joe Louis und konnte diesen auch besiegen, natürlich standesgemäß durch Knock-Out in der letzten Runde.

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Aug 24

USA-Nationalmannschaft

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Mittlerweile zählt die USA im Raum Nord-und Mittelamerika zu den größten Favoriten. Mit Mexiko, die die CONCACAF-Meisterschaften, den Gold-Cup, regelrecht dominierten, sind die USA seit Jahrzehnten auf Augenhöhe. Gleich bei der allerersten WM von 1930 überraschten die US-Boys völlig. Nach dem Gruppensieg stürmte das Team bis in das Halbfinale und wurde nach einem 1:6 gegen Argentinien letztendlich Vierter. Das bisher beste erzielte Resultat in acht WM-Endrunden-Teilnahmen kam 2002 in Japan und in Südkorea zustande. Zum Auftakt wurde Portugal überraschend mit 3:2 geschlagen, gegen Gastgeber Südkorea erreichte man ein achtbares 1:1. Erst im abschließenden Gruppenspiel verlor man gegen Polen mit 1:3. Im prestigeträchtigen Achtelfinal-Duell gegen Mexiko setzte man sich mit 2:0 durch, im Viertelfinale war dann mit einem 0:1 gegen Deutschland Endstation. Bei der WM 2006 in Deutschland beendeten die USA die Gruppe E mit Italien, mit Tschechien und mit Ghana mit nur einem Zähler auf den letzten Platz. Auf Konföderationen-Ebene haben sich Vereinigten Staaten viermal – 1991, 2002, 2005 und 2007 – in der Heimat den Triumph geholt. Bei der bislang letzten Ausgabe in der Heimat gab es 2009 im Endspiel eine 0:5-Pleite gegen Mexiko. Zu einen der größten Erfolgen zählt das Erreichen des diesjährigen Konföderationen-Pokal-Finales von 2009 in Südafrika: Dort scheiterte man am Titelverteidiger Brasilien im Endspiel nach einer 2:0-Pausenführung mit 2:3.

USA Trainer

Bob Bradley arbeitet seit dem 8. Dezember 2006 als Teamchef der USA-Nationalmannschaft. Der 51-jährige, der seine Trainerkarriere 1981 im Alter von 23 Jahren begonnen hat, hat von 2006 bis 2007 auch die U23-Auswahl betreut. In der USA-Profiliga, in der Major Soccer League, hat Bradley als Cheftrainer in chronologischer Reihenfolge für die Chicago Fire, für die MetroStars (heute Red Bulls New York, USA) sowie für die Chivas USA in Los Angeles gearbeitet. Bradleys Sohn Michael steht seit dem Sommer 2008 beim deutschen Bundesliga-Erstligisten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag.

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Aug 10

Deutschland immer für eine Überraschung wert.

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Wiese bei Test gegen Dänemark im Tor

Im Testspiel Deutschland gegen Dänemark soll der Bremer Keeper Tim Wiese im Tor stehen. Das kündigte Bundestrainer Joachim Löw auf der DFB-Pressekonferenz in Frankfurt am Main am. Im Vorfeld war erwartet worden, dass Manuel Neuer zwischen den Pfosten steht. Kapitän in der Partie soll Thomas Hitzlsperger werden. “Es werden alle Spieler zum Einsatz kommen, auch Neuling Sascha Riether”, erklärte Löw weiter. Im Test gegen die Dänen am Mittwochabend verzichtet der Bundestrainer hingegen auf viele WM-Spieler, darunter die Bayern-Stars Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller.

mehr Berichte hier

zeitong.de

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Aug 10

Fußballtechniken

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Gebt es zu: jeder von Euch würde gerne solche coolen Freestyle-Tricks drauf haben, wie die aktuellen Profifußballer. “Die sehen ja so einfach aus.” Denkt man sich. Aber wenn man’s dann mal probiert, da bleibt einem die Spucke weg. Hoch-runter-rechts-link-waaah. Gar nicht so einfach. Das Hauptproblem ist, dass es viele Leute einfach mal probieren, obwohl absolut kein Ballgefühl vorhanden ist. Da kann man noch so lange probieren, nichts wird funktionieren. Also Leute, tretet einem Fußballverein in Eurer Nähe bei, spielt ein bisschen, und die Chance, solche Tricks drauf zu haben, sind plötzlich realistisch. Die Bewegungen, die Ihr macht, sind plötzlich komplett auf den Ball abgestimmt. Wenn Ihr keine Zeit habt, 3 Mal die Woche in einem Verein zu spielen, gibt es auch ein paar Tricks für’s Zuhause Üben. Probiert erst einmal, den Ball auf Eurem Fuß zu balancieren. Wenn ihr das raus habt (kann dauern, nicht die Motivation verlieren), könnt ihr mal versuchen, den Fußball mit Eurem Fuß zu fangen. Das erste Mal, das zweite Mal, das fünfzigste Mal werdet Ihr es nicht schaffen. Das garantiere ich Euch. Es braucht seine Zeit, bis man den Fußball beherrscht wie Ballak. Probiert es. Immer weiter. Das Tor, das Ballak im Spiel gegen Spanien erzielte, war ebenfalls vom Freestyle-Fußball inspiriert.

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Aug 09

Internationaler Fussball immernoch wie vor 50 Jahren

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Tja, was soll man da sagen … ‘alles beim Alten lassen’ – da zeigt sich der wahre konservative Geist des Fussballerns. So wenig konsequent wie technische Neuerungen beim Fußball Einzug gehalten haben (wozu, zum Geier, braucht man bei Europa- oder Weltmeisterschaften mit 15000+ laufenden Kameras heute noch ein armes
Schwein von Schiedsrichter?), so wenig bereit ist die Fußballwelt dazu, zuzugeben, dass dem Sport die eine oder andere Regeländerung mehr als gut täte … ein bisschen mehr Fantasie und Mut wäre da wirklich angesagt! Wenn es nach mir ginge könnten sogar drei Mannschaften auf einem dreieckigen Spielfeld gleichzeitig gegeneinander antreten! DAS hätte doch Pfiff … man könnte strategische Allianzen schliessen etc. etc. Oder man könnte einen Hindernisparcours ins Spielfeld einbauen! Und die Idee mit den zwei Bällen ist auch nicht schlecht. Die müssten ja nicht permanent im Spiel sein, sondern der zweite Ball könnte zufallsgesteuert per Kanone reingeschossen werden.

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Jun 17

Jeder kann ein Fussballvernatiker werden!

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Jaja, der Fussball… – Oh, das Elend
Wir hatten auch so einen bei uns in der Nachbarschaft. Das war so um
1998, zur WM. Der Herr hatte ein Faible für Töpferei und moderne
Malerei, rauchte Pfeife und interessierte sich nicht einen Deut fürs
runde Leder. Für ihn wars offensichtlich Unterschichtenvergnügen,
jedenfalls solange, bis die WM begann.
Aus beruflichen Gründen – seine Kollegen wetteten auf verschiedene
Mannschaften, die WM war in seiner Firma ständiges Gesprächsthema -
konnte er sich dem Treiben nicht mehr entziehen. Nach mit
Todesverachtung nebenbei beobachteter Vorrunde entschied er sich, für
Frankreich zu sein. Weil die den besten Fussball spielten, so seine
Aussage.
Bekanntlich wurde Frankreich Weltmeister und dieser Herr strafte nun
jeden mit abgrundtiefer Verachtung, der auf ein anderes Team gesetzt
hatte. Frug man ihn nach Details bestimmter Spiele, offenbarte sich
sofort sein während drei im Fernsehen goutierter Spiele erworbenes
Fachwissen. Nein, war kein Elfmeter, der Schiri hat immer Recht und
überhaupt, Frankreich spielt den besten Fussball, war ja schon immer
so, was seid ihr eigentlich für Laien, daß ihr das nicht wisst?
Nach einem viertel Jahr war auch das wieder vergessen, und seine
übliche Verachtung eines jeden Fussballfans stach seinen persönlichen
Triumph des “ich habs euch doch gleich gesagt, Frankreich wird
Weltmeister” aus. Die EM 2000 hat er gar nicht kommentiert, die war
nicht wichtig genug. Na gut, ein hämischer Kommentar ob des
Abschneidens der deutschen Nationalmannschaft war schon drin. Aber
mehr nicht.
Interessant wurde es 2002. Bestärkt durch den Erfolg von ’98 begann
sich der Herr aus der Nachbarschaft wiedermal für Fussball zu
interessieren, allerdings nur insofern, als daß er vom Standpunkt
seiner durch die WM 98 erworbenen Fachkenntnisse sofort Frankreich
als alten/neuen Weltmeister weissagte. Er hatte ja drei Spiele mit
einem von zwei Augen leibhaftig angesehen, damals, ’98. Er kannte
sich ja aus. Niemand sonst. Er war der Meinung, man müsse sich nicht
für den Sport der Unterschicht interessieren, einmal zugesehen, könne
man sowieso alles vorherahnen, was sich auf dem grünen Rasen tut und
tun würde.Er beschloss sogar Reisen zu unternehmen und zwar ins Stadion.
Bekanntlich wurde 2002 Brasilien Weltmeister. Das schmeckte ihm gar
nicht. Er fing an, die Spiele in Frage zu stellen, diesmal hatte er
allerdings nach der für Frankreich verheerenden – und von ihm nur mit
halbem Auge beobachteten – Vorrunde entschieden, keine weiteren
WM-Spiele mehr anzugucken. Es hiess, Betrug! Frankreich wurde um den
Titel betrogen, wäre es gerecht zugegangen, hätten die Franzosen den
Titel verteidigt.
Dies hatte nun den Effekt, daß sich seine Verachtung gegenüber
Fussballfans exponentiell steigerte. Beim Finalspiel, welches wir uns
im Garten (liegt direkt am Haus) ansahen, wollte er uns gar die
Stromversorgung kappen, von wegen dem Lärm. Ein Bier später saß er in
unserer Mitte und gab vor, überhaupt nicht zu verstehen, was so
interessant an einem WM-Finale wäre und ob es nicht sinnvoller wäre,
allen 22 Spielern je einen Ball zur Verfügung zu stellen.
Er hat dann noch an seiner Pfeife gezogen und weitere fachmännische
Kommentare zum Spiel Deutschland-Brasilien abgegeben. Seltsamerweise
hat ihm niemand zugehört. Warum nur?

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May 17

Erst Fußball spielen, dann auf den Campingplatz

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Wie viel Spaß es machen kann, in einer Mannschaft Fußball zu spielen; egal, ob auf dem Dorf oder vielleicht in einer Stadt, ob in einer Jugendmannschaft oder bei den sogenannten Alten Herren, weiß jeder, der schon einmal aktiv Fußball gespielt hat. Aber nicht nur die Zusammengehörigkeit auf dem Platz schweißt die Spieler einer Mannschaft zusammen; gemeinsame Aktivitäten außerhalb der 90 Minuten steigern diesen Zusammenhalt noch zusätzlich und es können sich dadurch auch große Freundschaften entwickeln.150 in Erst Fußball spielen, dann auf den Campingplatz

Eine Möglichkeit, die auf dem Platz gefühlte Zusammengehörigkeit der Mannschaft noch zu intensivieren, ist das gemeinsame Grillen und Campen nach einem Fußballspiel. Wenn das vorangegangene Fußballspiel verloren wurde, kann eine solche gemeinsame Aktivität enttäuschten Spielern über die Niederlage hinweg helfen und Zuversicht für die nächsten Spiele spenden. Wurde das Spiel gewonnen, macht sie einen Sieg noch viel schöner, da man ihn gemeinsam mit seinen Mitspielern feiern kann. Und dies wiederum stärkt den Zusammenhalt.

Gemeinsam mit den Kameraden der Fußballmannschaft nach einem Spiel den Grill anzuwerfen und Zelte aufzuschlagen, ist nicht nur für zukünftige Spiele förderlich; gemeinsam zu grillen, zu essen, abends um ein Lagerfeuer zu sitzen, bevor ins Zelt gekrochen wird, um zu schlafen, leistet auch einen Beitrag zum besseren Kennenlernen der Spieler, sodass sich bereits bestehende Freundschaften intensivieren oder auch vielleicht Neue entstehen können. Nichts ist nämlich schöner, als mit Freunden zusammen zu sein; ob auf dem Fußballplatz oder privat.

Trifft nun beides aufeinander, kann das nur gut sein, sowohl für das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft als auch für die privaten Freundschaften unter den Spielern, die durch solche gemeinsamen Aktivitäten, wie das Grillen und Campen nach einem Fußballspiel, meist noch stärker werden, sodass die Mannschaft zu einem Kreis enger Freunde werden und sich so Teamgeist entwickeln kann. Schau Hier.

Gemeinsames Grillen und Campen nach einem Fußballspiel bietet nämlich nicht nur die Möglichkeit, sich untereinander über alles zu unterhalten, was den Fußball vielleicht betrifft; in der entspannten Atmosphäre können auch Privatgespräche geführt werden, Erfahrungen ausgetauscht oder gar, vor allem für jüngere Fußballer, Spiele veranstaltet sowie Nachtwanderungen gemacht und vielleicht Geschichten erzählt werden.
150 in Erst Fußball spielen, dann auf den Campingplatz
Ein solches gemeinsames Grillen und Campen gefällt in der Regel Kindern, Jugendlichen und sogar noch jungen Erwachsenen, weil die Übernachtung in einem Zelt schon immer als Abenteuer galt und auch das Grillen draußen einfach in eine Stimmung versetzt, die Freude schürt und nicht nur unter Gleichgesinnten für ein unvergessliches Erlebnis sorgt.

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Feb 09

Anti-Soccer Fatwas

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Anti-Soccer Fatwas Led Saudi Soccer Players to Join the Jihad in Iraq By: Y. Admon* Introduction The Saudi daily Al-Watan reported recently that Islamic extremists were inciting Saudi soccer players to quit their teams and wage jihad in Iraq. According to these reports, the young athletes were influenced by fatwas forbidding the game of soccer except when played under certain conditions and with the express intention of using the game as physical training for jihad. Saudi sheikhs and intellectuals have criticized the fatwas and the religious authorities that issued them. On August 22, 2005, Al-Watan reported that the soccer players involved in this affair were from the Al-Taif region, and that some of them belonged to the region’s well-known Al-Rashid team.” [1] In another article, Al-Rashid captain Ja’far ‘Attas said that three of his players had left the team. [2] A few days later, team members confirmed that the three had become devout and, under the influence of various fatwas, had begun to believe that soccer was forbidden by religious law. [3] One of the three, Majid Al-Sawat, was arrested while planning to carry out a suicide bombing in Iraq. He appeared on Al-Iraqiya TV four months ago, claiming that he had fallen victim to one of the disreputable groups which take those who come to Iraq and hold them against their will in order to make them commit acts of terrorism. [4] Fatwa from 2003: Soccer is Forbidden Except When Played as Training for Jihad One of the anti-soccer fatwas was published in full in Al-Watan on August 25, 2005. According to other sources it had been issued by Sheikh ‘Abdallah Al-Najdi. [5]

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