Aug 24
Skifahren und Snowboarden
Skifahren und Snowboarden gelten heutzutage als die beiden populärsten Wintersportarten. Kaum Einer der Zweiten und Dritten Generation hat sich noch nicht in einer der beiden Kategorien versucht.
Vor allem bei Jugendlichen beliebt ist das Snowboarden. Dabei steht der Fahrer seitlich auf einem “Brett”, welches er durch das Balancieren seines Körpergewichtes nach links oder rechts durch den Schnee bewegt. Die Füße sind dabei mit einer Bindung am Brett fixiert.
Als der Erfinder des Snowboards gilt gemeinhin der Österreicher Toni Lenhardt. Sein um 1900 erfundener “Monogleiter”, ein einfaches Brett, mit dem er duch den Schnee zu gleiten versuchte, gilt als Vorgänger des uns heute geläufigen Snowboards. Dieses allerdings noch schwerstens zu händelnde Brett wurde einige Jahre später vom sogenannten “Snurfer” überholt, ein Plastikbrett, das die Fortbewegung auf dem Schnee nach der Idee des Surfens einfacher machte. Jake Burton – sein Name ist heute zu einer Kultmarke bei den Snowboardbegeisterten avanciert – hatte schließlich in den 70er Jahren die Idee, Schnallen auf dem Brett zu befestigen, die nun für höhere Stabilität und größere Bewegungsfreiheit sorgten.
Mittlerweile ist das Snowboarden längst als olympische Sportart bei den Winterspielen vertreten. Seit 1995 lässt das Interantionale Olympische Komitee den Sport diesbezüglich in verschiedenen Disziplinen zu.
Auch das Skifahren, vor allem Abfahrtsski, ist bei der jüngeren Generation beliebt. Daneben zieht es im Gegensatz zum Snowboarden aber auch zahlreiche Erwachsene an. Allgemein gleitet man beim Skifahren auf zwei an den Füßen befestigten Brettern durch den Schnee. Seinen Ursprung findet der Sport Mitte des 19. Jahrhunderts in Norwegen. Ca. 100 Jahre später wird Skifahren dann für ein breites Publikum populär. Diese Beliebtheit hat der Sport bis heute nicht eingebüßt: Die zahlreichen, zur Saison häufig überfüllten Skigebiete sprechen für sich.
Beim Abfahrtsski, auch Ski Alpin genannt, bezwingt der Sportler eine abfallende Strecke im stetigen Wechsel der Richtung. Die dabei entstehende Geschwindigkeit dient ihm als Antrieb. Im Gegensatz zum Langlaufski wird diese Disziplin häufig zu einer sehr temporeichen, was jedoch eine höhere Unfallgefahr in sich birgt.
Beim sogenannten Langlauf befindet sich der Skifahrer auf relativ gerader Strecke. Durch die Ausführung einer leichten Pendelbewegung erhält er einen anhaltenden Schwung, mit Hilfe dessen er sich fortbewegen kann. Die Form der Skier ist, vergleicht man sie mit derjenigen der Abfahrtsskier, wesentlich länger und schmaler.
Das Skifahren als “Kultur” bringt nach dem Sport auch den anschließenden Hüttengaudi mit sich: Das gemeinsame ausgiebige Essen nach einem sportlichen Tag sowie das Feiern dürfen sicherlich auch nicht fehlen.
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